Zum Inhalt springen
030 585817560

So funktioniert es

Ein Gerät zum Umhängen, ein Knopf, eine rund um die Uhr besetzte Zentrale. Hier steht, was im Ernstfall passiert – zu Hause und unterwegs.

  • Funktioniert über Mobilfunk – kein WLAN, kein Festnetz, kein Smartphone
  • Akku hält bis zu 96 Stunden
  • Auspacken, einschalten, Testanruf – kein Techniker nötig

Technik

Das Gerät

Sechs Dinge, die im Alltag zählen. Der Rest steht im Kleingedruckten und muss niemanden interessieren.

  • Das Notrufgerät

    Kompakt, wird am Körper getragen. Ein Knopf am Gerät löst den Alarm aus, Sprechen geht direkt darüber.

  • Der Handsender

    Kann zusätzlich getragen werden, auch als Kette. Ein Druck genügt, egal wo.

  • Der Anschluss

    Mobilfunk, mehr nicht. Kein WLAN, kein Festnetz, kein Smartphone. Die SIM-Karte wechselt automatisch ins verfügbare Netz.

  • Sturzerkennung und Ortung

    Erkennt das Gerät einen Sturz, löst es von selbst aus. Jeden Sturz erkennen kann keine Automatik – der Knopf bleibt der sichere Weg.

  • Der Akku

    Hält bis zu 96 Stunden. Wird er knapp, meldet sich das Gerät mehrfach akustisch. Bei Stromausfall läuft es weiter.

  • Die Einrichtung

    Keine. Vorkonfiguriert und geladen geliefert: auspacken, einschalten, einmal zur Probe anrufen. Kein Techniker.

Das mobile Notrufgerät steht in seiner Ladestation auf einer Küchenarbeitsplatte.

Zum Lieferumfang gehören je nach Variante Notrufgerät, Handsender, Ladestation und Ladekabel. Eine Reichweite in Metern gibt es nicht – das Gerät ist nicht an die Wohnung gebunden, entscheidend ist die Mobilfunkabdeckung vor Ort.

Was die Versorgung kostet →

Schritt für Schritt

Der Ablauf im Notfall

  1. Der Knopf wird gedrückt

    Ein Druck genügt, egal wo – in der Wohnung, im Garten, unterwegs. Kein Halten, kein doppeltes Drücken. Erkennt das Gerät einen Sturz, löst es auch von selbst aus.

  2. Die Zentrale meldet sich

    Der Alarm geht über Mobilfunk sofort bei der Notrufzentrale ein. Dort versucht jemand, eine Sprechverbindung aufzubauen. Kommt kein Gespräch zustande, wird der Alarm trotzdem vollständig bearbeitet – anhand der hinterlegten Angaben, der Standortinformationen und der vereinbarten Reihenfolge.

  3. Die hinterlegten Kontakte werden angerufen

    Tochter, Sohn, Nachbarin mit Schlüssel – in der Reihenfolge, die vorher festgelegt wurde. Deshalb fragen wir bei der Anmeldung nach mindestens einem Kontakt in der Nähe.

  4. Wenn nötig, kommt der Rettungsdienst

    Klingt es ernst oder ist niemand erreichbar, alarmiert die Zentrale den Rettungsdienst und gibt die hinterlegten Angaben weiter. Muss jemand in die Wohnung, organisieren die Einsatzkräfte den Zugang. Einen eigenen Schlüsseldienst betreiben wir nicht – wer einen Schlüssel hat, wird vorher hinterlegt.

Auch der versehentliche Alarm ist ein normaler Vorgang. Man sagt kurz, dass alles in Ordnung ist, und das war es. Für einen normalen Fehlalarm berechnen wir nichts, und genervt ist dort niemand.

Der Alarm geht vom Notrufgerät über Mobilfunk an die Notrufzentrale. Von dort werden Angehörige, Nachbarn oder der Rettungsdienst verständigt.

Der Partner dahinter

Die Notrufzentrale: der ASB

Wir betreiben die Zentrale nicht selbst. Die Notrufe laufen beim ASB auf – rund um die Uhr besetzt, an jedem Tag im Jahr, zertifiziert und präqualifiziert, mit eigener Notstromversorgung. Dort liegen die Angaben, die für den Ernstfall zählen: Erkrankungen, Medikamente, wo der Schlüssel ist, wer zuerst angerufen werden soll.

Wer im Notfall abnimmt, arbeitet also nicht in einem Callcenter, sondern bei einer Hilfsorganisation.

Was das Gerät tut – und was nicht

Für die Sturzerkennung wertet das Gerät laufend Bewegung aus, und im Notfall kann die Zentrale den Standort bestimmen. Beides gehört zur Funktion und lässt sich nicht davon trennen.

Es ist aber kein Überwachungsgerät: Der Standort wird für die Hilfe im Notfall genutzt, nicht dafür, jemandem hinterherzuschauen. Was im Einzelnen verarbeitet und wie lange es gespeichert wird, steht in der Datenschutzerklärung.

Fragen

Fragen zum Gerät

Was passiert, wenn der Knopf gedrückt wird?

Der Alarm geht über Mobilfunk an die Notrufzentrale des ASB, die rund um die Uhr besetzt ist. Dort liegen Name, Adresse, Kontaktpersonen und Notfallhinweise bereit. Die Zentrale spricht über das Gerät mit der Person und entscheidet, wer kommt: Angehörige, Nachbarn oder der Rettungsdienst. Kommt kein Gespräch zustande, wird der Alarm trotzdem bearbeitet.

Muss meine Mutter dafür etwas können?

Einen Knopf drücken. Kein Menü, nichts einzustellen, keine Installation. Das Gerät kommt fertig eingerichtet und geladen an – auspacken, einschalten, einmal zur Probe anrufen. Im Alltag muss nur der Akku regelmäßig geladen werden; er hält bis zu 96 Stunden.

Funktioniert das auch außerhalb der Wohnung?

Ja, das ist der Unterschied zum klassischen Hausnotruf. Das Gerät wird am Körper getragen und funkt über das Mobilfunknetz – im Garten, beim Einkaufen, im Bus. Im Notfall kann die Zentrale den Standort ermitteln. Wie weit es trägt, hängt an der Mobilfunkabdeckung vor Ort, nicht an einer Reichweite in Metern. Was die Versorgung kostet, steht hier.

Braucht man dafür Internet?

Nein. Kein WLAN, kein Festnetzanschluss, kein Smartphone. Im Gerät steckt eine SIM-Karte, die sich automatisch in ein verfügbares deutsches Mobilfunknetz einwählt. Fällt ein Netz lokal aus, wechselt sie auf ein anderes.

Erkennt das Gerät einen Sturz von selbst?

Es hat eine automatische Sturzerkennung und löst dann ohne Knopfdruck aus. Garantieren lässt sich das nicht: Keine automatische Sturzerkennung erkennt zuverlässig jeden Sturz. Der Knopf bleibt deshalb der sichere Weg.

Was passiert bei Stromausfall oder leerem Akku?

Bei einem Stromausfall in der Wohnung läuft das Gerät über seinen Akku weiter. Wird der knapp, meldet es sich mehrfach akustisch und lässt genug Zeit zum Laden. Ist er ganz leer, funktioniert der Notruf nicht mehr, bis wieder geladen wird. Voll hält er bis zu 96 Stunden.

Wird damit jemand überwacht?

Für die Sturzerkennung wertet das Gerät laufend Bewegung aus, und im Notfall kann die Zentrale den Standort bestimmen – das gehört zur Funktion. Genutzt wird beides, um im Ernstfall Hilfe zu schicken, nicht um jemandem hinterherzuschauen. Wir verkaufen keine Überwachung, sondern die Möglichkeit, weiter das eigene Leben zu führen.

Wer sitzt eigentlich in der Notrufzentrale?

Die Notrufe laufen beim ASB auf. Wir betreiben die Zentrale nicht selbst – sie gehört zu einer Hilfsorganisation, die rund um die Uhr besetzt ist, an jedem Tag im Jahr, mit eigener Notstromversorgung. Wie der Ablauf im Notfall aussieht.

Reden wir darüber

Ein Anruf, zehn Minuten, keine Verpflichtung. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob die Pflegekasse in Ihrem Fall zahlt.

Mo–Fr 8–18 Uhr